Leserbrief: Die Land- und Alpwirtschaft profitiert von der Personenfreizügigkeit

Die Zukunft des beliebten Obwaldner Alpkäse würde bei Annahme der Zuwanderungsinitiative auf dem Spiel stehen.

Auch in Obwalden wird im Sommer ausländisches Personal benötigt. Niemand merkt es oder will es wahrhaben, aber es sind Käser aus Deutschland oder Österreich die heutzutage unseren schmackhaft guten Obwaldner Alpkäse herstellen. In manchem Alpbeizlis werden Wanderer und Berggänger von ausländischem Personal freundlich bedient werden. Diese Saisonstellen sind  für Schweizerinnen und Schweizer oft nicht attraktiv. Das ist auch verständlich, da es sich nicht um Ganzjahresanstellungen handelt und es so schwierig ist,  den Lebensunterhalt zu bestreiten .

Als Biobauer bekämpfe ich die Zuwanderungsinitiative der SVP, weil sie uns Bauern vor existenzielle Probleme stellen würde. Heute können wir ohne Hindernisse  genau jenes Personal anstellen, das wir benötigen. Sollte die Initiative angenommen werden, dann würde es mit Sicherheit in Zukunft noch schwieriger für die Landwirtschaft.

Ich hoffe auf ein Nein am 9. Februar, damit die Landwirtschaft mit Zuversicht in die Zukunft blicken kann.

 

Ambros Albert
SP Kantonsrat, Giswil

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