Nach dem NEIN zur Finanzstrategie 2027+

Die Obwaldner Bevölkerung das Gesetz zu den Massnahmen der Finanzstrategie 2027+ klar mit rund 41 % zu 59 % abgelehnt. Was immer den Einzelnen zu einer Ablehnung bewogen hat – seien es die geplanten Sparmassnahmen auf Kosten von IPV-Bezügern oder bei den Kantonsangestellten, seien es die übermässigen und teilweise gar massiven Steuererhöhungen bei Personen mit kleinen und mittleren Einkommen, sei es das Unverständnis, dass in dieser Budgetsituation finanzkräftige Personen und Unternehmungen nicht mehr zur Kasse gebeten werden- unser Auftrag an Regierung und Parlament ist klar: wir fordern verantwortungsvolle Sparmassnahmen, die nicht zu Lasten sozial Benachteiligter und zu Lasten der Kantonsangestellten getroffen werden.
Und wir fordern eine transparente, nachvollziehbare Steueranpassung, die alle in etwa gleichermassen trifft- zum Beispiel durch eine einheitliche Erhöhung des Steuerfusses und die Wiedereinführung einer sanften Progression.

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