1. Allgemeine Fragen zu den Erläuterungen

1.1 Erfüllt der Bericht den grundsätzlichen Motioneauftrag (siehe Anhang 1)?

ja

1.2.Können Sie eich mit der Art der Umsetzung der Motion grundsätzlich einverstanden erklären?

eher nein

Kommentar:
Die Unterscheidung zwischen olympischen, paralympischen und nichtolympischen Sportarten ist auf­
zuheben. Bei der Unterstützung sollte nicht di e mediale Wahrnehmung und Wirkung der Sportarten
massgebend sein, sondern der effektive individuelle Unterstützungsbedarf. Alle begabten Sportlerin­
nen und Sportler sollen die gleichen Chancen für eine Unterstützung erha lten. Die Unterscheidung zwischen olympischen und nichtolympischen Sportarten lässt sich noch eher begründen. Nicht glaub­
haft lässt sich eine Unterscheidung zwischen olympischen und paralympischen Disziplinen begrün­den.

2. Einzelfragen

2.1 Erachten Sie ee als richtig, daee die paralympiechen Sportarten in Bezug auf die Maximalbeiträge mit den nichtolympiechen Sportarten (d.h. jährlich Fr. 6 000.-) gleichgestellt werden? 

nein

Kommentar:
Bei den olympischen Sportarten soll bezüglich finanzieller Unterstützung nicht zwischen olympischen und paralympischen Sportarten unterschieden werden. Sportler, die sich im para lympischen Sportar­ten engagieren, können weniger auf Unterstützung von Sponsoren rechnen. Ebenfalls ist der Aufwand
zu entsprechenden Trainingsmöglichkeiten zu kommen oft grösser, als bei Sportlern, die olympische
Sportarten ausüben. Tendenziell sind für paralympische Disziplinen die finanziellen Aufwendungen höher, da neben den (speziell angefertigten) Sportgeräten zusätzliche Aufwendungen (Prothesen, auf­wendiger Transport, behindertengerechte Infrastruktur, etc.) hinzukommen.
Die vorgeschlagene Umsetzung ist in unseren Augen diskriminierend und deshalb so abzulehnen.

2.2 Heben Sie Anregungen oder Anliegen in Bezug auf die Aueerbe itung der genaueren Vorgeben in den Vollzugerichtlinien dee Bildungs- und Kulturdepertemente? 

Kommentar:
Leistungssportlerinnen und Leistungssportler nach Beendigung der obligatorischen Schulzeit bei Be­darf finanziell zu unterstützen, kann die Lücke in der Förderung schliessen. Die jungen Sportlerinnen sind jedoch auf gute Trainer und Coaches angewiesen. Finanziell ist die Situation für diese oft ebenso schwierig. Für eine wirkungsvolle Förderung müsste auch das nahe Umfeld, die Trainer der Leistungs­sportlerinnen, unterstützt werden.

Weitere Anmerkungen:

Es wäre sehr bedauerlich, wenn dem grundsätzlich berechtigten Anl iegen auf Grund der diskrimin ie­renden Bestimmung (olympisch/ paralympisch) massive Opposition erwachsen würde.

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